Rufen Sie Tanten, Onkel, Großeltern an, blättern Sie in Fotoalben, nehmen Sie kurze Sprachnachrichten auf. Fragen Sie nach Alltagsdetails: Wer saß wo, woraus wurde sonntags gegessen, wie klang die Uhr? Diese Puzzleteile geben dem Objekt Tiefe. Erstellen Sie ein kleines Booklet oder einen QR-Code am Möbel, der zur Geschichte führt. So wird Erinnerung leicht teilbar, lebendig und bleibt eng mit dem neu geschaffenen Mittelpunkt verbunden.
Starten Sie einen Reparaturabend im Gemeinschaftsraum, kooperieren Sie mit der Bibliothek, einer Werkstatt oder einem Museum. Teilen Sie Basistechniken: Leimen, Ölen, Nähen, einfache Elektrik für Leuchten. Bauen Sie eine Werkzeugtausch-Kiste auf und dokumentieren Sie gelungene Lösungen, damit andere nachziehen können. So entsteht Know-how vor Ort, Hemmschwellen sinken, und Erbstücke finden Wege zurück ins Leben. Nachhaltigkeit wird sozial, sichtbar und sanft ansteckend – genau dort, wo wir wohnen.
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